12 März 2007

Siebte Stunde - 22. November 2006

Für den Weihnachtsbasar benötigten wir noch etwas Spektakuläres. Meine Idee war folgendes:


Cluster II: Gruppenclustern

Assoziatives Schreiben
Dauer: 45 Minuten
Material: Wandzeitungspapier

Beschreibung des Spiels
Eine Rolle Wandzeitungspapier wird auf Tischen ausgebreitet und ein Kernwort zwei- bis dreimal darauf verteilt. Nun beteiligen sich alle gleichzeitig am „Clustern“, dass heißt, sie bilden ihre Assoziationsketten zu dem Kernwort und verknüpfen diese mit denen anderer bzw. knüpfen an andere Ideen an. Auch Kurzsätze sind möglich. Wenn kein Platz und/oder keine Lust mehr vorhanden ist, auswerten und eventuell einzelne Texte erstellen, indem sich jeder Elemente und Assoziationsketten aussucht und an ihnen entlangschreibt.

Kommentar
Das Konzept des Gruppenclusterings als einer Art kollektiven „brain-stormings“ eignet sich auch gut für die Bearbeitung gruppendynamischer Probleme/Störungen.


Mara hatte an die Tapeten gedacht und da wir in dieser Stunde nur zu viert waren, nutze ich diese als Übungsstunde aus. Auf einer Bahn von rund eineinhalb Metern Länge begannen wir mit dem Wort „Weihnachten“ und fingen an, unsere Assoziationen aufzuschreiben.
Schnell bemerkte ich, dass einiges auf die Collage kam, was dort nichts zu suchen hatte. Kommentare zu Mitschülern und Lehrern zensierte ich daher im Nachhinein großzügig.
Ansonsten klappte das Experiment im Schulflur auf dem Boden liegend sehr gut und wir waren mehr als eine Stunde lang beschäftigt.
Zum Schluss klärten ein paar Formalitäten. Es wurde vorgeschlagen, gemeinsam Plätzchen für den Basar zu backen. Ich war gespannt, ob es klappen würde.