12 März 2007

Achte Stunde - 29. November 2006

In der nächsten Stunde waren alle anwesend und letzte Formalitäten konnten geklärt werden. Ein Termin zum Plätzchenbacken wurde festgelegt. Ein Auf- und Abbauteam wurde bestimmt. Wer würde was mitbringen? Wann würden wir uns treffen? Wer würde Werbung verteilen? Was wollten wir mit den Spenden machen?



Danach kamen wir zu dritten Aufgabe: meine Mädels sollten eine Legende, Sage, Gruselgeschichte zur Max-Planck-Schule erfinden. Geschrieben werden sollte in der automatischen Schreibweise: schreiben, ohne aufzuhören oder den Stift abzusetzen. Wenn jemandem zwischendrin nichts mehr einfiel, verschnörkelte er die Zeilen, bis der Schreibfluss von neuem einsetzte.

Wir lasen uns die Ergebnisse gegenseitig vor und sammelten sie ein. Auch sie wollten wir auf eine Collage kleben.

Zum Schluss widmeten wir uns unserem längsten Gruppencluster. Mehr als zwei Meter lang war die Tapetenbahn. Aus der letzten Stunde hatte ich gelernt:
Ich schrieb unter teils lautem Protest einige Benimm-Regeln an die Tafel (Assoziationen dürfen nicht gegen das Grundgesetz, das Jugendschutzgesetz verstoßen, keine Schülernamen, Lehrernamen, sexuelle Anspielungen, Beleidigungen, verbotene Symbole, …). Von den meisten erhielt ich Zustimmung, doch ich war auf der Hut. Kritische Sachen und Ideen mussten laut vorgelesen werden und die Gruppe stimmte ab, ob sie drauf durften oder nicht.

Letztendlich wurde die Collage ein großer Erfolg und sah sehr beeindruckend aus. Beim Schreiben ließ ich meine Mädels immer im Kreis rotieren, sodass jeder Mal in jede Ecke schauen und neue Idee und Gedanken ergänzen konnte.

Für den Freitag verabredeten wir uns abends zum Backen und wir warteten alle sehr gespannt auf den Samstag.