12 März 2007

Der Weihnachtsbasar - 02. Dezember 2006

Unseren Stand durften wir im Erdgeschoss im Gang links im Neubau aufstellen. Das war uns allen Recht, da wir viel Platz für unsere Collagen brauchten.

Gleich am Anfang mussten wir uns auf die Jagd nach Tischen machen. In den Räumen um uns herum waren schon alle verbaut. Zu Hilfe kam uns ein Lehrer (Dankeschön, Herr B. :) ), der uns einen Klassensaal aufschloss und uns Tische und Stühle mopsen ließ. Diese stellten wir im Gang auf, warfen unsere riesige, rote Tischdecke drüber, drapierten alles mit Servietten, Tannenzweigen und Weihnachtsschmuck und legten die ersten Teller mit Plätzchen aus.
Am Abend zuvor haben Alex, Mara, Viviane und ich uns an Nussecken und Butterplätzchen (mit bunten Buchstabenstreuseln) herangewagt. Zusätzlich hatte ich den ganzen Abend mit dem hochkomplizierten Backen von Glückkeksen verbracht, die ich zusätzlich dazusteuerte. Für die Plätzchen verlangten wir nichts außer einer kleinen Spende für unser hungriges, rotes Sparschwein. Mit dem Geld wollten wir die Preise unseres Schreibwettbewerbes finanzieren.

Wir hängten die Collagen aus. Die Gruppencluster hingen wir hinter uns auf, die Legenden und Gedichte auf der gegenüberliegenden Fensterfront. Zusätzlich hatte ich kleine Erklärung zu unseren Ausstellungsstücken aus der Musenkussmischmaschine ausgedruckt. Außerdem lagen Flyer als Werbung für unseren Schreibwettbewerb aus.

Die Resonanz war groß. Fast drei Stunden lang schnappte ich mir ahnungslose Eltern und klärte sie ausführlich über unsere Ausstellungsstücke auf. Besonders von dem Gruppencluster zeigten sie sich begeistert und auch bei den Schülern kamen sie gut an. Viele blieben stehen und lasen sich eine Ecke durch und staunten über die vielen (unerwarteten) Assoziationsketten.
Die Gedichte und Legenden luden wiederum zum Verweilen und Lesen ein. Im Gang staute es sich ziemlich oft bei uns.



Besonders begeistert zeigten sich die Eltern, die in der Jury des Weihnachtsbasars waren. Die Jury kürte den besten Stand aus. Da sie (mit Stift und Zetteln bewaffnet) mir gleich verdächtig vorkamen, schnappte ich sie mir für ein ausführliches Gespräch. Vielleicht würden wir ja gewinnen?

Nach drei Stunden war der Basar aus. All unsere Weihnachtskekse waren verschwunden und unsere Kasse hatte sich mit fast fünfzig Euro gefüllt. Stolz packten wir zusammen, denn ein Reinfall war unser Stand auf keinen Fall geworden.