23 März 2007

Zwölfte Stunde - 17. Januar 2007

Die erste Stunde nach den langen Ferien war auch gleichsam die erste Stunde des neuen Themenblocks „Sinne“. Die wollte ich schreiberisch und kreativ mit meinen Mädels und Jungs erforschen. In der ersten Stunde mit einem noch vertrauten Gebiet.
Mit dem Hörbuch „Wilde Reise durch die Nacht“ von Walter Moers wollte ich sie für das Thema begeistern – und zum ersten Mal den Hörsinn ansprechen.

Ich wählte eine etwas längere Textstelle aus. Gustave, die Hauptperson, ritt mit seinem Pferd Pancho zum schrecklichsten aller Ungeheuer, um dessen Zahn zu holen. Dies ist eine der vielen Aufgaben, die der Tod ihm aufgegeben hat, um seine Seele zu retten und die Gustave lösen muss. Der Auszug beschrieb einen See mit allerlei Ungeheuern. Ein riesiges Krokodil trat dabei hervor und behauptete, dass schrecklichste aller Ungeheuer zu sein, weil es nicht aus Hass oder Hunger tötet, sondern aus Liebe.



Paradox, doch sowohl Gustave, als auch Pancho fallen auf diese List herein, spätestens, als das Krokodil sie so in ein Gespräch verwickelt und mit seine Opfer mit seiner hypnotischen Stimme betören kann (wieder der Hörsinn).

Im letzten Moment gelingt es Gustave, sich zu retten und das Krokodil offenbart, dass es nicht das schrecklichste aller Ungeheuer ist. Ich stoppe, als das wahre Monster kommt und überlasse es jeden für sich zu entscheiden, wie das Monstrum aussieht und ob Gustave an den Zahn kommt.

Gemein, aber die Ergebnisse waren vielfältig und überraschend.
Genauso überraschend fand die Gruppe es, dass Moers Monster ein gigantisches, fliegendes Schwein mit Zahnproblemen ist.
Von dem Hörbuch waren sie aber wieder sehr begeistert.