07. März 2007
Meine Androhung für diese Stunde blieb bei einer Androhung. Den Stuhlkreis ließ ich nicht errichten, um einen eigenen Chor auszuprobieren (diesen Sinn wollte ich nicht ausprobieren), sondern um ein Rollenspiel durchzuführen. Und im Vorfeld war ich sehr gespannt, ob mir dies gelingen würde.
Das Rollenspiel habe ich selbst mal als Schülerin miterleben dürfen und seitdem schwebte sie mir immer im Hinterkopf, doch ich bekam nie Gelegenheit, es zu wiederholen. Vor allem die Fantasie der Kinder wollte ich damit ansprechen.
Zunächst ließ ich sie alle Platz nehmen und wir suchten uns eine Stadt aus. Die Wahl fiel schnell auf Venedig. Danach sollte sich jeder eine Rolle ausdenken, die er passend zum Ort übernehmen wollte. Dazu sollte sich jeder einen neuen Namen ausdenken, kurz beschreiben, was er in der Stadt macht und ob er jemanden aus der Gruppe kennt.
Ich selbst spielte als Spielleiterin die Bürgermeisterin Bella der Stadt Venedig. Ich stellte mich bei Beginn des Spiels theatralisch vor („Ich vertrete die KPI – die Kinderpartei Italien! Wer hat mich gewählt?!“) und ließ dann jeden in seine Rolle schlüpfen.
Dabei war eine Kunsthändlerin, eine Touristin aus Japan, die kein Wort Italienisch konnte, zwei Schülerinnen, ein Obdachloser, der sich in der Nacht in einen Werwolf verwandelt, eine Händlerin, die einen kleinen Laden mit Masken für Karneval betreibt, eine Rentnerin, dessen Sohn kriminell ist und die selbst Touristen hasst. Ihre Untermieterin war eine Amerikanerin, die Archäologin im Indiana-Jones-Stil war und für den Erhalt der Stadt kämpfte.
Nach der Vorstellung leitete ich in das Geschehen ein. Mit todtrauriger Stimme erzählte ich, dass der Sohn der Rentnerin Tod aufgefunden war und der Täter schnellstens gefunden werden musste. Nach dieser Einleitung ließ ich die Mädels Zettel ziehen, auf denen drauf stand, welcher Partei sie angehörten. Ich teilte sie in fünf normale, ehrliche Bürger, zwei Mafiosi und einen Detektiv auf. Niemand durfte dem anderen seine wahre Identität verraten.
Nun begann das Rollenspiel. Jeder sollte berichten, was er über den Mord an dem Sohn der Rentnerin wusste. Schnell wurden Verdächtigungen und Anschuldigungen laut und der Obdachlose gab zu, als Werwolf an den Beinen des Opfers geknabbert zu haben.
Nach einer Abstimmung mussten wir einen Angeklagten wählen und zum Tode verurteilen. Der Obdachlose gesellte sich zu mir und ich ließ es Nacht werden.
Dies bedeutete, dass jeder Bürger in Venedig die Augen schließen musste. Dann bat ich darum, dass nur die Mafiosi ihre Augen aufmachen und auf ihr nächstes Opfer deuten. In diesem Spiel waren die Kunsthändlerin und die Touristin aus Japan die Mörder und töteten eine Schülerin, die sich ebenfalls zu mir gesellte. Danach mussten die Mafiosi ihre Augen schließen und die Detektivin (eine Doppelagentin, die von der anderen Schülerin gespielt wurde) musste die Augen öffnen und auf jemanden deuten. Danach ließ ich es wieder morgen werden und alle durften ihre Augen öffnen.
Zunächst enthüllte ich die wahre Identität des Obdachlosen. Er war ein armer Bürger gewesen. Danach gab ich bekannt, dass unsere geheime Doppelagentin leider einen Bürger überprüft hatte. Dann leitete ich über zum Mord des nächsten Bürgers.
Das Spiel wiederholte sich und die Japanerin wurde als nächstes verdächtigt und gehenkt.
Während der Nacht wurde dann die Maskenhändlerin tot aufgefunden und der letzte Mafiosi musste gefunden werden. Es ging spannend aus, da man zunächst die Agentin hängte.
Zum Schluss waren nur noch die Amerikanerin, die Rentnerin und die Kunsthändlerin übrig. Es kam zufällig zu dem Zufall, dass sich die beiden Mieter immer gegenseitig ein Alibi gegeben haben, sodass die Kunsthändlerin gehängt und die Bürger gesiegt haben.
Ich wiederholte auf Wunsch das Spiel.
Dieses Mal spielte es sich in London ab und wir gingen zurück ins Mittelalter zur Zeit der Hexenverbrennung. Eine Zigeunerin, eine alte Hexe, ihre Tochter, die sie als Baby ins Waisenhaus geben musste und die selbst jung ein Kind bekommen hatte, das nun vier Jahre alt war und die dritte Person war. Des Weiteren gab es eine Ehefrau, die gut Kuchen backen konnte, ein Inquisitor namens Charles, der zwei wunderschöne Töchter hatte, von denen seine Lieblingstochter leider rote Haare hatte.
Dieses Mal war die Lieblingstochter die Doppelagentin und wählte beide Male gleich die Verbrecher auf. Geschickt lenkte sie die Beschuldigungen auf die Figuren, sodass nach zwei Hinrichtungen die Bürger gesiegt haben. Leider waren die Hexe und die Frau, die gut Kuchen backen konnte, die Verbrecher, sodass ihre Rollen schnell zur Überführung führten.
Das Rollenspiel habe ich selbst mal als Schülerin miterleben dürfen und seitdem schwebte sie mir immer im Hinterkopf, doch ich bekam nie Gelegenheit, es zu wiederholen. Vor allem die Fantasie der Kinder wollte ich damit ansprechen.
Zunächst ließ ich sie alle Platz nehmen und wir suchten uns eine Stadt aus. Die Wahl fiel schnell auf Venedig. Danach sollte sich jeder eine Rolle ausdenken, die er passend zum Ort übernehmen wollte. Dazu sollte sich jeder einen neuen Namen ausdenken, kurz beschreiben, was er in der Stadt macht und ob er jemanden aus der Gruppe kennt.
Ich selbst spielte als Spielleiterin die Bürgermeisterin Bella der Stadt Venedig. Ich stellte mich bei Beginn des Spiels theatralisch vor („Ich vertrete die KPI – die Kinderpartei Italien! Wer hat mich gewählt?!“) und ließ dann jeden in seine Rolle schlüpfen.
Dabei war eine Kunsthändlerin, eine Touristin aus Japan, die kein Wort Italienisch konnte, zwei Schülerinnen, ein Obdachloser, der sich in der Nacht in einen Werwolf verwandelt, eine Händlerin, die einen kleinen Laden mit Masken für Karneval betreibt, eine Rentnerin, dessen Sohn kriminell ist und die selbst Touristen hasst. Ihre Untermieterin war eine Amerikanerin, die Archäologin im Indiana-Jones-Stil war und für den Erhalt der Stadt kämpfte.
Nach der Vorstellung leitete ich in das Geschehen ein. Mit todtrauriger Stimme erzählte ich, dass der Sohn der Rentnerin Tod aufgefunden war und der Täter schnellstens gefunden werden musste. Nach dieser Einleitung ließ ich die Mädels Zettel ziehen, auf denen drauf stand, welcher Partei sie angehörten. Ich teilte sie in fünf normale, ehrliche Bürger, zwei Mafiosi und einen Detektiv auf. Niemand durfte dem anderen seine wahre Identität verraten.
Nun begann das Rollenspiel. Jeder sollte berichten, was er über den Mord an dem Sohn der Rentnerin wusste. Schnell wurden Verdächtigungen und Anschuldigungen laut und der Obdachlose gab zu, als Werwolf an den Beinen des Opfers geknabbert zu haben.
Nach einer Abstimmung mussten wir einen Angeklagten wählen und zum Tode verurteilen. Der Obdachlose gesellte sich zu mir und ich ließ es Nacht werden.
Dies bedeutete, dass jeder Bürger in Venedig die Augen schließen musste. Dann bat ich darum, dass nur die Mafiosi ihre Augen aufmachen und auf ihr nächstes Opfer deuten. In diesem Spiel waren die Kunsthändlerin und die Touristin aus Japan die Mörder und töteten eine Schülerin, die sich ebenfalls zu mir gesellte. Danach mussten die Mafiosi ihre Augen schließen und die Detektivin (eine Doppelagentin, die von der anderen Schülerin gespielt wurde) musste die Augen öffnen und auf jemanden deuten. Danach ließ ich es wieder morgen werden und alle durften ihre Augen öffnen.
Zunächst enthüllte ich die wahre Identität des Obdachlosen. Er war ein armer Bürger gewesen. Danach gab ich bekannt, dass unsere geheime Doppelagentin leider einen Bürger überprüft hatte. Dann leitete ich über zum Mord des nächsten Bürgers.
Das Spiel wiederholte sich und die Japanerin wurde als nächstes verdächtigt und gehenkt.
Während der Nacht wurde dann die Maskenhändlerin tot aufgefunden und der letzte Mafiosi musste gefunden werden. Es ging spannend aus, da man zunächst die Agentin hängte.
Zum Schluss waren nur noch die Amerikanerin, die Rentnerin und die Kunsthändlerin übrig. Es kam zufällig zu dem Zufall, dass sich die beiden Mieter immer gegenseitig ein Alibi gegeben haben, sodass die Kunsthändlerin gehängt und die Bürger gesiegt haben.
Ich wiederholte auf Wunsch das Spiel.
Dieses Mal spielte es sich in London ab und wir gingen zurück ins Mittelalter zur Zeit der Hexenverbrennung. Eine Zigeunerin, eine alte Hexe, ihre Tochter, die sie als Baby ins Waisenhaus geben musste und die selbst jung ein Kind bekommen hatte, das nun vier Jahre alt war und die dritte Person war. Des Weiteren gab es eine Ehefrau, die gut Kuchen backen konnte, ein Inquisitor namens Charles, der zwei wunderschöne Töchter hatte, von denen seine Lieblingstochter leider rote Haare hatte.
Dieses Mal war die Lieblingstochter die Doppelagentin und wählte beide Male gleich die Verbrecher auf. Geschickt lenkte sie die Beschuldigungen auf die Figuren, sodass nach zwei Hinrichtungen die Bürger gesiegt haben. Leider waren die Hexe und die Frau, die gut Kuchen backen konnte, die Verbrecher, sodass ihre Rollen schnell zur Überführung führten.

1 Comments:
Das hat sooooooooooooooooooooo Spaß gemacht!Noch mal!!!!!!!!!!!!!!
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