28. Februar 2007
Für diese Stunde hatte ich ein großes Rollenspiel eingeplant. Da ich allerdings mindestens fünf Spieler brauchte, hatte ich zuvor einen Notfallplan ausgearbeitet, der dann zum Einsatz kommen musste, weil wir nur zu viert waren.
Die Aufgabe fing nun folgendermaßen an:
Jeder brauchte ein Blatt und schrieb einen Titel für eine Geschichte auf. Jeder dachte sich natürlich einen Titel aus, den er für seine eigene Geschichte auswählen würde. Groß war dann die Verblüffung, als der Zettel an den Nachbarn weitergereicht werden musste. So gingen die Zettel von Schreiber zu Schreiber. Jeder versuchte sie in seine Richtung zu verbiegen, sodass viele überraschende Wendungen typisch waren.
Jesus war ein hässlicher Kerl
Mein größter Stolz war ein Goldfisch. Da er einen merkwürdigen Kragen hatte und einen dunklen Fleck auf dem Kopf, nannte ich ihn Jesus. Jesus war ein komischer Fisch, der ständig Selbstmord begehen wollte und aus dem Aquarium sprang. Und er hasste Clinton und Tomtom, seine Mitfische.
Manchmal versuchte er sich zu erdrosseln oder mit den großen Steinen im Aquarium den Schädel zu zerschmettern. Das was der Grund, weshalb sie ihn nicht mochten, na ja eigentlich hassten sie ihn, aber dass ich nicht so wichtig. Als ich das merkte, trennte ich mich von den beiden Mitfischen und steckte Jesus für vier Jahre in eine Fischanstalt.
Die Jahre in der Fischanstalt waren grauenvoll. Habe ich das verdient? Abstoßende Mordgedanken tragen doch nicht dazu bei, dass ich in dieser Anstalt verkümmere!! Unverschämtheit! Mörder werden auch nicht eingesperrt, bevor sie einen Mord begehen! Blubb!!!
Doch was kann ich schon groß daran ändern? Nichts! So blieb ich also all die Jahre in dieser Anstalt und lernte neue Fische kennen. Sie waren alle voll fischig drauf und niemals hätten sie in eine Fischanstalt gehört.
Sie machten mich verrückt. Sie erinnerten mich an meinen größten Stolz. Und so sprang ich von Glas zu Glas und tötete sie alle.
Ich ermahne meine Schüler sehr oft, dass sie sich nicht auf reale Personen beziehen dürfen. Besonders bei der Cluster-Collage vor Weihnachten musste ich viel zensieren und schimpfen, bevor sie ausgestellt werden durfte. Da mir dies aber nun doch passiert ist, entschuldige ich mich im Namen der Schreibwerkstatt sehr. Ich werde das Thema in der nächsten Stunde noch einmal mit meinen Schülern besprechen und auf die Dringlichkeit hinweisen, dass niemand reales in ihren Texten gekränkt werden darf.
Die Aufgabe fing nun folgendermaßen an:
Jeder brauchte ein Blatt und schrieb einen Titel für eine Geschichte auf. Jeder dachte sich natürlich einen Titel aus, den er für seine eigene Geschichte auswählen würde. Groß war dann die Verblüffung, als der Zettel an den Nachbarn weitergereicht werden musste. So gingen die Zettel von Schreiber zu Schreiber. Jeder versuchte sie in seine Richtung zu verbiegen, sodass viele überraschende Wendungen typisch waren.
Jesus war ein hässlicher Kerl
Mein größter Stolz war ein Goldfisch. Da er einen merkwürdigen Kragen hatte und einen dunklen Fleck auf dem Kopf, nannte ich ihn Jesus. Jesus war ein komischer Fisch, der ständig Selbstmord begehen wollte und aus dem Aquarium sprang. Und er hasste Clinton und Tomtom, seine Mitfische.
Manchmal versuchte er sich zu erdrosseln oder mit den großen Steinen im Aquarium den Schädel zu zerschmettern. Das was der Grund, weshalb sie ihn nicht mochten, na ja eigentlich hassten sie ihn, aber dass ich nicht so wichtig. Als ich das merkte, trennte ich mich von den beiden Mitfischen und steckte Jesus für vier Jahre in eine Fischanstalt.
Die Jahre in der Fischanstalt waren grauenvoll. Habe ich das verdient? Abstoßende Mordgedanken tragen doch nicht dazu bei, dass ich in dieser Anstalt verkümmere!! Unverschämtheit! Mörder werden auch nicht eingesperrt, bevor sie einen Mord begehen! Blubb!!!
Doch was kann ich schon groß daran ändern? Nichts! So blieb ich also all die Jahre in dieser Anstalt und lernte neue Fische kennen. Sie waren alle voll fischig drauf und niemals hätten sie in eine Fischanstalt gehört.
Sie machten mich verrückt. Sie erinnerten mich an meinen größten Stolz. Und so sprang ich von Glas zu Glas und tötete sie alle.
Ich ermahne meine Schüler sehr oft, dass sie sich nicht auf reale Personen beziehen dürfen. Besonders bei der Cluster-Collage vor Weihnachten musste ich viel zensieren und schimpfen, bevor sie ausgestellt werden durfte. Da mir dies aber nun doch passiert ist, entschuldige ich mich im Namen der Schreibwerkstatt sehr. Ich werde das Thema in der nächsten Stunde noch einmal mit meinen Schülern besprechen und auf die Dringlichkeit hinweisen, dass niemand reales in ihren Texten gekränkt werden darf.

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