23 März 2007

31. Januar 2007

Meine erste Frage in dieser Stunde an meine Mädels und Jungs war, was denn ihr Lieblingsgeräusch war. Wir sammelten einige und diskutierten darüber, warum man sie mag.
Danach verteilte ich kleine Zettel, auf die jeder ein Geräusch seiner Wahl aufschreiben sollte. Auf den Zetteln stand schließlich folgendes:

Chorgesänge, Regen und Sturm, Flammen (knistern), Stille, Highschool Musical, Waldgeräusche, Feuer im Kamin, Gewitter, letzte Schulglocke, Wald, Das ruhige Atemgeräusch der Person, die man (sehr) mag, Regen auf Fensterscheibe, Regen, Vögel, Rammstein, Hardrock, Schritte im Schnee, Windrauschen, Vogelrufe, Wassergeräusche, Staubsauger, Heavy Metall.

Ich nahm die Zettel und ließ sie im gefalteten Zustand in einer Kiste verschwinden, wo sich schon folgende Geräusche befanden:

frieren, reisen, Feuer spucken, Eulenschrei, krank sein, Vogelgezwitscher, reden, Handyklingelton, Schritte, operieren, Hufgetrappel, Wind, Radio, husten, duschen, Katzengejammer, Regentropfen, laufen, Donner, Babyschrei, Zähne putzen, Auto fahren, Bild malen, Luftballon blasen, Echo, Party feiern, Sturm, Fotos machen, kochen, grillen, Rasenmäher, hupen, schwimmen, Hundebellen, tanzen, schnarchen, Apfel essen, fliegen, klatschen, Zähneknirschen, Suppe schlürfen, Flöte spielen, weinen, Mikrowelle, Schießerei, lachen, weggehen, Schrei, Haare föhnen, singen, Glockengeläut, telefonieren, marschieren, tapezieren, jubeln, Blumen gießen.

Ich hatte sie am Tag zuvor vorbereitet. Nun präsentierte ich die Kiste den Kindern. Es war eine Kiste voller Geräusche, die nur darauf wartete, ausgepackt und gehört zu werden.

Dies war nun auch das nächste Schreibspiel: jeder musste eine Geschichte seiner Wahl schreiben. Die Geräusche aus der Kiste mussten in die Geschichten mit einfließen. Dazu ging jeder einmal vor die Gruppe, zog einen Zettel und durfte das Geräusch vormachen. Dabei durfte er sich auch mit Gesten helfen, falls das Geräusch zu schwer war.

Jeder musste das gehörte und dargestellte Geräusch selbst interpretieren und in die Geschichte mit einarbeiten.

Dabei lernte die Gruppe, dass es schwierig ist, Geräusche vorzuführen, zu beschreiben und spontan in die Texte mit einzuarbeiten, doch sie meisterten die Aufgabe und heraus kamen viele lustige Texte.