14. Februar 2007
Auch für diese Stunde hatte ich ein Vorbild aus der Vergangenheit. Als allerletztes Buch haben wir im Leistungskurs „Das Parfum“ von Patrick Süskind gelesen. Als Einführung in die Welt der Gerüche musste jeder ein Parfum mitbringen. Daran schnüffelten wir und mussten den Geruch mit Erinnerungen verbinden. Außerdem analysierten wir Parfum-Werbung, was psychologisch betrachtet noch mal ein kleiner Höhepunkt der Stunde war.
Aus der Stunde habe ich viel gelernt, vor allem, dass es nicht auszuhalten war, wenn jeder sein Parfum in die Luft sprühte und schnüffelte.
Ich bat meine Schreibwerkstattgruppe Sachen, die riechen, mitzubringen, egal, ob Parfumflaschen, Räucherstäbchen oder Fruchtbonbon, Duftkerzen und Duftbäume. Am Anfang der Stunde verteilte ich gleich Taschentücher für die Parfumleute, damit der Duft auf dem Tuch und nicht in der Luft war.
Zunächst ließ ich alle an ihren Sachen schnüffeln und auch sie mussten Sachen beschreiben, die sie mit diesem Geruch verbinden. Danach stellte ich ihnen das Buch von Süskind vor und legte dabei den Schwerpunkt auf die Hauptperson Jean-Baptiste Grenouille.
Ich ließ die Einleitung vorlesen, damit die Mädels und Jungs sahen, unter welchen Umständen und in welcher Umgebung Grenouille geboren wurde (auf einem Viktualienmarkt neben einem Friedhof an einem Fischstand; es stank bestialisch, war heiß und einige Jahrhunderte her). Ich stellte die Frage in den Raum, wie sich so ein Junge entwickeln konnte und was er werden könnte. Viele tippten, dass er wegen seiner guten Nase Parfumeur werden könnte.
Dass er zum Mörder werden würde, wussten nur diejenigen, die das Buch schon gelesen haben. Nun stellte ich eine Textstelle vor, in der Grenouille die Welt mit seiner Nase erkundete. Er war etwa sechs Jahre alt und verband die Worte mit den Gegenständen.
Nun sollten meine Mädels und Jungs ebenfalls eine Geruchsreise durchleben – mit Grenouille als Hauptperson. Dabei ließ ich die mitgebrachten Gegenstände herumgehen, sodass Abwechslung in die Geruchswelt kam.
Den Mädels machte die Übung Spaß, da Grenouille für sie eine merkwürdige, aber interessante Figur war und sie merkten, dass es gar nicht so einfach war, die flüchtige Welt der Gerüche zutreffend zu beschreiben.
Aus der Stunde habe ich viel gelernt, vor allem, dass es nicht auszuhalten war, wenn jeder sein Parfum in die Luft sprühte und schnüffelte.
Ich bat meine Schreibwerkstattgruppe Sachen, die riechen, mitzubringen, egal, ob Parfumflaschen, Räucherstäbchen oder Fruchtbonbon, Duftkerzen und Duftbäume. Am Anfang der Stunde verteilte ich gleich Taschentücher für die Parfumleute, damit der Duft auf dem Tuch und nicht in der Luft war.
Zunächst ließ ich alle an ihren Sachen schnüffeln und auch sie mussten Sachen beschreiben, die sie mit diesem Geruch verbinden. Danach stellte ich ihnen das Buch von Süskind vor und legte dabei den Schwerpunkt auf die Hauptperson Jean-Baptiste Grenouille.
Ich ließ die Einleitung vorlesen, damit die Mädels und Jungs sahen, unter welchen Umständen und in welcher Umgebung Grenouille geboren wurde (auf einem Viktualienmarkt neben einem Friedhof an einem Fischstand; es stank bestialisch, war heiß und einige Jahrhunderte her). Ich stellte die Frage in den Raum, wie sich so ein Junge entwickeln konnte und was er werden könnte. Viele tippten, dass er wegen seiner guten Nase Parfumeur werden könnte.
Dass er zum Mörder werden würde, wussten nur diejenigen, die das Buch schon gelesen haben. Nun stellte ich eine Textstelle vor, in der Grenouille die Welt mit seiner Nase erkundete. Er war etwa sechs Jahre alt und verband die Worte mit den Gegenständen.
Nun sollten meine Mädels und Jungs ebenfalls eine Geruchsreise durchleben – mit Grenouille als Hauptperson. Dabei ließ ich die mitgebrachten Gegenstände herumgehen, sodass Abwechslung in die Geruchswelt kam.
Den Mädels machte die Übung Spaß, da Grenouille für sie eine merkwürdige, aber interessante Figur war und sie merkten, dass es gar nicht so einfach war, die flüchtige Welt der Gerüche zutreffend zu beschreiben.

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